Glossar

Sprachnavigation

Glossar

Für was steht die Abkürzung FIFO? Und was versteht man unter dem Fachbegriff Crossdocking? Die logistische Fachsprache ist gespickt mit Anglizismen und Abkürzungen, die nicht immer selbsterklärend sind.

Zu diesen und vielen weiteren Logistikbegriffen liefert Logistikpunkt einfache Erläuterungen von A bis Z.

A

ab Werk

Englisch ex works: Der Verkäufer stellt dem Käufer die Ware ab eigenem Grundstück zur Verfügung (siehe auch Incoterms).

Abendzustellung

Mit der Zusatzleisung Abendzustellung (PDF, 146.2 KB) (AZS) ist es möglich, den Kunden die Sendungen von Mo-Fr abends, zwischen 17.00 und 20.00 Uhr zustellen zu lassen (exkl. Feiertage). Es wird zwischen der Zustellung am gleichen Tag oder an den Folgetagen unterschieden.

Abendzustellung

Abhol- und Zustellservices

Zustell- und Abholservices ermöglichen Empfängerkunden einen flexiblen und komfortablen Paketempfang und -versand. Die Post bietet verschiedene Zustell- und Abholservices wie den My Post 24-Automaten, den Paketabholservice pick@home oder die Lieferung am Abend, am Samstag oder an eine PickPost-Stelle.

Abholung am Domizil / Rückholung

Kunden können die Schweizerische Post mit der Paketabholung beim Endkunden beauftragen. Dazu müssen der Post Abholadresse, -datum und Anzahl Pakete elektronisch übermittelt werden.

Am Abholtag holt der Postbote das Paket auf der ordentlichen Zustelltour ab. Pro Tag und Adresse sind fünf Pakete bis 30 kg möglich. Abholadressen können beliebig bestimmt werden: z.B. am Domizil, am Arbeitsplatz oder beim Nachbarn.

Abholung

Abholung nach Bedarf

Die Schweizerische Post holt Sendungen auf Wunsch ab (Montag bis Freitag).

Bestellung der Dienstleistung "Abholung nach Bedarf" über die Gratisnummer 0800 825 800; spätestens vier Stunden vor der gewünschten Abholzeit.

Abholung regelmässig

Zu festen Abholzeiten holt die Schweizerische Post eine fixe Anzahl Behältnisse (Rollboxen) ab, entweder an jedem oder immer am selben Werktag zur gleichen Zeit.

Abholung

Abholungseinladung

Sendungen, die bei Abwesenheit des Empfängers aufgrund ihrer Grösse oder Zusatzleistung (z.B. Eigenhändig) nicht in den Brief- oder Ablagekasten gelegt werden können, avisiert die Schweizerische Post mit einer Abholungseinladung.

Der Empfänger kann die Sendung mit der Abholungseinladung innert 7 Tagen bei der zuständigen Filiale abholen. Alternativ kann er die Post online oder telefonisch (0848 888 888) beauftragen, die Abholfrist zu verlängern, die Sendung ein zweites Mal zuzustellen oder sie an eine andere Adresse weiterzuleiten. Möglich ist auch das Erteilen einer Einmalvollmacht, damit eine Drittperson die Sendung abholen kann.

Abholungseinladung

Abstellplatzvereinbarung

Der Empfänger erteilt der Schweizerischen Post eine Zugangsberechtigung (Schlüssel oder Badge) für einen in der Nacht frei zugänglichen, sicheren Abstellplatz.

Die Schweizerische Post liefert in der Nacht Sendungen im Auftrag von Lieferanten und/oder Auftraggebern an diesen Abstellplatz.

Acceptable Quality Level (AQL)

(1) In Abhängigkeit von der produzierten Losgrösse festgelegte Stichprobengrösse bei einer Final Random Inspection.

(2) Anzahl der Teile, die zu einer Ablehnung beziehungsweise Annahme des gesamten Loses führen.

ADR Vorschrift

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse.

Assurance

Sendungen mit der Zusatzleistung Assurance werden dem Empfänger gegen Unterschrift ausgehändigt. Die Schweizerische Post haftet für Schäden oder Verlust bis zu CHF 5000.– (Ausnahme Valoren B gemäss AGB).

Assurance

Auflieger

Sattelauflieger (auch Sattelanhänger oder kurz Auflieger) sind Anhänger, die einen Teil ihres Gewichts auf die Achsen einer Sattelzugmaschine verlagern, mit der sie über eine Sattelplatte und den Königszapfen verbunden werden.

Aufstellservice

Mit dem Aufstellservice liefert die Post sorgfältig und rechtzeitig an jeden gewünschten Ort. Die Mitarbeitenden packen die Sendungen auf Wunsch aus und stellen sie vor Ort beim Empfänger auf. Ganz egal ob es sich um einen Fernseher, ein Fitnessgerät, einen Grill oder einen Gefrierschrank handelt.

Aufstellservice

Automatische Codierung

Das automatische Codiersystem in den Paketzentren der Post liest den Sendungsbarcode, vermisst und wägt die Sendungen.

Automotive

Automotive bezeichnet sämtliche Aktivitäten im Bereich von Zulieferteilen und Dienstleistungen der Automobilindustrie. Die Branchenlösung Swiss-Express «Innight» Automotive bietet Garagen und Werkstätten die Lieferung über Nacht bis ins Lager, in den Verkaufsraum oder in die Werkstatt.

Swiss-Express «Innight»

Avis

Nachricht eines Lieferanten an einen Händler über eine bevorstehende Lieferung von Ware, um dem Händler die Möglichkeit zu geben, sich im Voraus auf die Lieferung einzustellen.

Avisierungsservices

Paketversender können mittels Avisierungsservices der Post Empfängerkunden per SMS oder E-Mail über den Verarbeitungsstatus einer Sendung informieren.

Voraussetzung dafür sind der Einsatz von DataTransfer sowie die Übermittlung der E-Mail-Adresse oder Mobilnummer des Paketempfängers an die Schweizerische Post.

B

Barcode

Informationen, die in einem Muster von Strichen unterschiedlichen Abstands verschlüsselt werden, von einem Scanner gelesen und als numerischer oder alphanumerischer Identifikationscode identifiziert werden kann.

Barcode Plus

Die Zusatzleistung «Barcode Plus» umfasst drei Dienstleistungen:

  1. Anbringen von Adressetiketten mit integrierten Sendungsbarcodes (durch die Post)
  2. Anbringen von Sendungsbarcodes auf bestehenden Adressetiketten (von Kunden angebracht)
  3. Drucken im Onlinedienst «Barcodes und Versandetiketten bestellen» und Anbringen von Adressetiketten mit integrierten Sendungsbarcodes (durch die Post)
Behältertyp

Der Teil in einer GRAI (Global Returnable Asset Identification), der durch den Systemteilnehmer vergeben werden kann, um verschiedene Typen von Transportbehältern zu identifizieren.

Beleglose Nachnahme

Sendungen, die mit der Zusatzleistung beleglose Nachnahme ausgezeichnet sind, erhält der Empfänger nur gegen Unterschrift sowie gegen Barzahlung des Nachnahmebetrags ausgehändigt.

Bei der beleglosen Nachnahme übermittelt der Versender die digitalen Sendungsdaten an die Schweizerische Post.

Beleglose Nachnahme

Belegloses Kommissionieren

Auf papierlosen Datenübertragungstechniken wie EDV, Funk usw. beruhendes Rüsten nachgefragter Artikel.

Beschaffungslogistik

Teil der logistischen Kette von der Produktion über das Auftragsmanagement bis zum Wareneingang im Zentrallager des Händlers. Siehe auch Supply Chain.

Big Data

Das Sammeln und logische Auswerten grosser Datenmengen wird unter dem Begriff Big Data zusammengefasst. Möglicher Nutzen aus solchen Auswertungen können massgeschneiderte logistische Dienstleistungen sein.

Blindensendung

An Blinde und Blindeninstitute adressierte oder von diesen aufgegebene Sendungen können – unter bestimmten Voraussetzungen – in der ganzen Schweiz kostenlos verschickt werden. Für Pakete gilt das bis zu einem Gewicht von 7 kg.

Blindensendung

Blocklager

Speziell geeignet für Güter aus dem Elektronikbereich (z.B. Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie und Weisswaren).

Briefzentrum

Zentrum der Post für die Verarbeitung und den Versand von Briefpostprodukten. Ein Briefzentrum der Post ist ein Hochleistungsbetrieb mit modernster Technik. Die Anlagen für die Briefverarbeitung in den drei Briefzentren in Eclépens, Härkingen und Zürich-Mülligen gehören zu den modernsten der Welt.

Vgl. Paketzentrum

Brutto-Massangaben

Masse, die die äusseren Dimensionen, das Gesamtgewicht oder das Volumen inklusive Verpackungsmaterial einer Transporteinheit angeben.

Business Intelligence (BI)

BI beschreibt ein unternehmensweites Konzept, das den Zugriff auf entscheidungsrelevante Unternehmensdaten regelt. Relevante Daten werden erfasst, bereitgestellt, analysiert und durch das Reporting kommuniziert. Aus vorhandenen Unternehmens- und Geschäftsdaten werden relevante Entscheidungskriterien gewonnen. Zum Beispiel um Geschäftsprozesse, Kundenbeziehungen und Kosten zu optimieren.

Siehe auch

CRM

Kundenprofil

C

Chaotische Lagerung

Artikel beziehungsweise Lagereinheiten werden keinem vordefinierten Lagerplatz zugeteilt.

Charge

Teilmenge eines Artikels, die bestandsmässig von anderen Teilmengen des Artikels getrennt geführt wird.

Chargen werden bei Artikeln verwendet, die aufgrund des Herstellungsprozesses jedes Mal leicht unterschiedliche Merkmale besitzen.

Typische Chargenartikel sind Keramikfliesen, Teppichböden, Lebensmittel mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten, usw.

Chargennummer

Unter einem Los, in der Logistik speziell auch Charge (frz. charger «beladen»), versteht man die Gesamtheit sämtlicher Einheiten eines Produkts, die unter gleichen Bedingungen hergestellt oder verpackt wurden.

Checkout

Unter Checkout versteht man im E-Commerce die virtuelle Kasse. Dort wird der Kunde zur Wahl des von ihm präferierten Zahlungsverfahrens aufgefordert.

Click and collect

Mit click and collect bestellt der Kunde online und holt die Ware in einer Filiale (Shop) des Händlers ab.

Co-Design

Beim Co-Design (Cooperative Design oder auch Participatory Design) arbeiten verschiedene Akteure an der Entwicklung eines Erscheinungsbildes, eines Produktes oder einer Dienstleistung zusammen. Dadurch soll die spätere Lösung optimal den Kunden- und Marktbedürfnissen entsprechen.

Container

Container sind Grossbehälter zur Lagerung und zum Transport von Gütern. Sie existieren in verschiedensten Grössen und sind in der Regel genormt.

CRM

Steht für Customer Relationship Management (zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege). Es bezeichnet die Haltung in einer Organisation, die Beziehung zu ihren bestehenden und potenziellen Kunden systematisch zu gestalten, um den Erfolg der Organisation zu steigern.

Siehe auch

Business Intelligence (BI)

Kundenprofil

Crossdocking (CD)

Bei dieser Distributionstechnik werden statt seltener, grosser, mit langem Vorlauf bestellter Lieferungen häufige, kleine Lieferungen mit entsprechend kurzem Vorlauf bezogen.

Das Besondere ist, dass die im Zentrallager des Handels angelieferten Güter nicht mehr eingelagert, sondern direkt nach Eingang filialgerecht kommissioniert und ausgeliefert werden.

Folglich reduzieren sich damit der Lagerbestand und in einem zweiten Schritt die Kapitalbindungskosten. Aufgrund der schnelleren Durchlaufzeiten profitiert der Kunde im Geschäft von frischeren Waren.

Crossdocking vereinfacht die Logistik erheblich; im Idealfall kann das Zwischenlager ausgelagert werden.

Crossdocking

Cut off time

Für Logistikanbieter meint die Cut off time die Uhrzeit, um die eine Bestellung das Lager spätestens in Richtung Transporteur verlassen muss, damit sie zum avisierten Termin ankommt. Ein Händler versteht unter der Cut off time die Uhrzeit, um die er die Daten einer Bestellung spätestens beim Logistikanbieter einliefern muss, damit die Bestellung rechtzeitig am Bestimmungsort eintrifft.

D

Datamatrix-Code

Der Code enthält Informationen, die in einem Muster von kleinen Quadraten verschlüsselt werden, von den Sortieranlagen gelesen und als numerischer oder alphanumerischer Code identifiziert werden kann. Der Datamatrix-Code ist zum Beispiel Bestandteil der Letter ID.

DataTransfer

Bei Paket- und Expresssendungen verwendet die Schweizerische Post die eingelieferten Daten für die Sortierung in den Paketzentren. Der Medienbruch «elektronisch – optisch – elektronisch» entfällt damit. Die Sendungen können schneller und zuverlässiger verarbeitet werden.

DataTransfer

DIRECT mit Abendzustellung

Mit der Lösung DIRECT mit Abendzustellung können Geschäftskunden wie z.B. Onlinehändler die Sendungen ihren Kunden von Mo–Fr abends zwischen 17.00 Uhr und 20.00 Uhr zustellen lassen (exkl. Feiertage). Die Zustellung findet am Tag der Anlieferung statt.

Direktverkehr

Warenverkehr, der ohne den Wechsel des Transportmittels direkt zwischen dem Sender und dem Empfänger abläuft. Für den Empfänger ist der Direktverkehr mit höheren Kosten verbunden, weil das Transportmittel ihn allein beliefert und keine Waren anderer Kunden mitführt.

Dispobox

Das ökologische Verpackungssystem der Schweizerischen Post. Die gelben Mehrwegverpackungen sind aus schlagfestem Kunststoff gefertigt und in sechs Grössen erhältlich.

Dispobox

Distanzhandel

Der Handel auf Distanz ist eine Form des Einzelhandels, bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, TV oder Internet (E-Commerce) angeboten und nach der Bestellung an den Kunden geschickt werden.

E-Commerce (Distanzhandel)

Distributionsbasis

Distributionsbasen sind Logistikstandorte im Distributionsnetz der Post. Sie sind für die Abholung und Zustellung von Briefen und Paketen bei Geschäftskunden und Poststellen wie auch für die Distribution von Paketen besorgt.

Doppeldecker

Die Post setzt in der Transportlogistik Doppeldecker der Typen «Flexliner» ein. Mit zwei übereinander angeordneten Ladeflächen und hydraulischem Hubboden passen sie sich flexibel an Ladungen an. Zwei Doppeldecker ersetzen drei herkömmliche LKW mit Anhänger, was Fahrten, Treibstoff und CO2 einspart.

Drohnenzustellung

Drohnen werden von der Post zusammen mit Swiss WorldCargo und dem Drohnenhersteller Matternet erstmals getestet. Mögliche Anwendungen reichen von der Zustellung in peripheren Gegenden über die Eillieferung von Waren wie Medikamente bis hin zum Einsatz in Notsituationen.

Düsseldorfer Palette

Bezeichnung für Transportpaletten mit den Massen 800 mm × 600 mm, was einer halben EURO-Palette entspricht. Sie kann von allen vier Seiten befahren werden.

Dynamische Lagerhaltung

Lagerhaltungssystem, bei dem für eine hereinkommende Lagereinheit stets der nächste freie Lagerplatz verwendet wird. Das System optimiert die Nutzung der Lagerfläche und die Wege.

Auch chaotische Lagerhaltung genannt.

E

E-Commerce

Der E-Commerce ist eine Form des Distanzhandels. Dabei werden Produkte in einem virtuellen Laden im Internet (Online Shop) angeboten. Die Bestellung, die Adresserfassung des Kunden und oftmals auch die Bezahlung laufen elektronisch ab. Nach der Bestellung werden die Waren an den Kunden geschickt.

E-Commerce

EDIFACT

Abkürzung für "Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport", steht für branchenindividuelle, elektronische Auftragsabwicklungen zwischen Geschäftspartnern.

In Anlehnung an die EDIFACT-Formate entstand unter Federführung des CCG EANCOM als einzelhandelsspezifische Ableitung.

Mit den wichtigsten EDI-Nachrichten können erhebliche Einsparungen an Geld und Zeit im Geschäftsverkehr zwischen Lieferanten und Einzelhändlern erzielt werden.

E-Health

Unter E-Health versteht man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmer im Gesundheitswesen. Im Bereich E-Health bietet die Post eine modulare Lösung fürs elektronische Patientendossier an.

Post E-Health

Eigenhändig

Ist eine Sendung mit der Zustellanweisung Eigenhändig gekennzeichnet, liefert der Postbote das Paket ausschliesslich an diejenige Person, die in der Adresse genannt ist. Dies gegen Unterschrift. Die Schweizerische Post haftet für Schäden oder Verlust bis zu CHF 1500.– (Ausnahme Valoren B gemäss AGB).

Eigenhändig

Einmalvollmacht

Mit der kostenlosen Einmalvollmacht können Kunden einzelne Sendungen am Postschalter durch Dritte abholen lassen. Da für jede Sendung eine eigene Einmalvollmacht erforderlich ist, richtet sie sich in erster Linie an Kundinnen und Kunden, die nur gelegentlich eine Drittperson bevollmächtigen wollen.

Vollmacht erteilen

Einmalvollmacht

ERP-System

ERP steht für Enterprise Resource Planning oder auf Deutsch Planung der Unternehmensbestände. Ein ERP-System ist eine Software, welche eine Vielzahl von Geschäftsanwendungen und Betriebsdaten integriert. Sie hat die Aufgabe, betriebliche Ressourcen wie Kapital, Personal oder Produktionsmittel zu steuern und zu verwalten.

Erstzustellrate

Die Erstzustellrate gibt an, wie viel Prozent der Pakete beim ersten Lieferversuch den Empfänger erreichen.

EURO-Palette

Europaweit standardisierte Transportpalette mit den Massen 1200 mm × 800 mm

Express(-sendung)

Auch Eilsendung genannt. Die Schweizerische Post bietet ihren Kundinnen und Kunden diese Dienstleistung für Sendungen an, die am Folgetag beim Empfänger sein müssen, der Post aber erst nach 16Uhr übergeben werden können. Im Unterschied dazu werden Sendungen mit Kurier gleichentags zugestellt.

Express(-sendung)

F

Fast Moving Consumer Goods

Schnelldrehende Produkte, auch Fast Moving Consumer Goods (FMCG) genannt, sind Warengüter, die schnell im Verkaufsregal wechseln bzw. rotieren.

FEFO

Abkürzung für «First expired, first out».

Mit diesem System werden Produkte mit der kürzesten Haltbarkeit (first expired) dem Lager zuerst entnommen (first out). So lässt sich eine Überalterung der gelagerten Güter vermeiden.

Siehe auch FIFO, LIFO

FIFO

Abkürzung für «First in, first out».

Wertermittlungsverfahren, das sich an der Verbrauchsfolge von Vorräten (First in, first out) orientiert.
Für die Bewertung sind die Preise der letzten Einkäufe zugrunde zu legen.

Siehe auch LIFO

Frachtbriefnummer (House Way Bill Number)

Der Frachtbrief eines Spediteurs ist ein Dokument, das hauptsächlich der Kontrolle des internen Servicesystems des Spediteurs dient.

Fragile

Die Zusatzleistung Fragile eignet sich für Sendungen mit besonders empfindlichem Inhalt. Sie werden besonders schonend behandelt. Die Schweizerische Post haftet für Schäden oder Verlust bis zu CHF 5000.–.

Frankierlizenz

Die 8-stellige Kundennummer für Geschäftskunden mit einer Rechnungsbeziehung mit der Post.

Fulfilment

Vollständige Auftragsabwicklung von der Bestellung über die Bezahlung, Lagerung, den Transport und die Auslieferung bis zum After Sales Service und zur Entsorgung, z.B. durch einen Logistikdienstleister (B2C und B2B).

Siehe auch Supply Chain

G

Ganzladungstransport

Eine Ganzladung füllt den ganzen Lastwagen (bei Bedarf mit Anhänger) und wird an einen einzigen Empfänger ausgeliefert. Die Sendungen gehen direkt vom Absender zum Empfänger.

GDP-Vorschriften

GDP steht für Good Distribution Practice, zu Deutsch: Gute Vertriebspraxis (von Arzneimitteln). Dabei handelt es sich um den Überbegriff aller Vorschriften, Regelungen und Weisungen, welche die Lagerung und den Transport von Arzneimitteln beinhalten. Der Begriff GDP hat sich erst in den letzten Jahren als eigenständiger Begriff etabliert, bisher waren die Regelwerke der Pharmalogistik ein Teil der GMP-Regelungen (Good Manufacturing Practice). Innerhalb der EU rechtlich bindend ist die Leitlinie, 2013/C 68/01, in der Umgangssprache „GDP-Richtlinie“ genannt. In der Richtlinie werden Qualitätsstandards für alle in der Pharmalogistik teilnehmenden Organisationen festgelegt. Die Schweiz definiert per 01.01.2016 im Rahmen des autonomen Gesetzesnachvollzugs mit der EU diese Richtlinie als gültigen Anhang zum Arzneimittelgesetz bzw. der Arzneimittelbewilligungsordnung. Somit gehört die Schweiz zu einer Gruppe von insgesamt 50 Staaten, welche die EU-Richtlinie umsetzen.

Gefahrgutklassifizierung

Gefahrstoffe sind nach der Gefahrgutverordnung definiert als «Stoffe und Gegenstände, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustands im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und andere Sachen ausgehen können».

Gefahrstofflager

Lager für deklarationspflichtige Chemieprodukte gemäss ADR-Vorschrift.

Geografisches Informationssystem (GIS)

Ein GIS verbindet geografische Karten mit Informationen wie Standorte von Infrastrukturen, politische Strukturen, Adressen, Fahrpläne usw. Damit lässt sich z.B. eine Simulation des Einzugsgebiets einer Postfiliale erstellen und grafisch als Karte darstellen.

Geschäftsantwortsendung GAS

Der Geschäftskunde übernimmt allfällige Portokosten für die Rücksendung.

Geschäftsantwortsendung GAS

GPS-Zustellung

Zustellung an einen beliebigen Ort mittels GPS-Daten. Die GPS-Zustellung wird zum Beispiel in Schweden getestet. Dort experimentiert Volvo mit der GPS-Zustellung in Fahrzeuge. Dabei gibt der Kunde bei der Bestellung die GPS-Daten des abgestellten Fahrzeugs und einen Code an, mit dem der Lieferdienst das Auto öffnen kann.

Gurtmass

Das Gurtmass einer Sendung rechnet sich folgendermassen: 2 × Höhe + 2 × Breite + 1 × längste Seite.

H

Hängeförderer

Förderanlage in einem Logistikbetrieb zum Transport von Hängeware. Bei dem Hängeförderer handelt es sich um einen Kreisförderer, der Ein- und Ausstiegsstationen zwecks Warenumschleusung beinhaltet.

I

In-car Delivery

In-car Delivery oder auch Kofferraumzustellung ist ein Zustellservice, bei dem Sendungen durch den Zusteller direkt in den Kofferraum von Autos geliefert werden. Der Zustellbote erhält für die Zustellung einen digitalen Schlüssel, der einen einmaligen Zugang zum Fahrzeug ermöglicht.

Incoterms

Abkürzung für International Commercial Terms.

Von der Internationalen Handelskammer (ICC) in Paris (erstmals 1936) aufgestellte Handelsklauseln, die die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer in Aussenhandelsverträgen regeln. Zweck ist die einheitliche Auslegung der Trade Terms. Rechtlich handelt es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), die nur gelten, wenn die Vertragspartner darauf Bezug genommen haben.

Inhaltlich regeln die Incoterms in der Hauptsache den Kosten- und Gefahrenübergang sowie die Transportdokumentation.

Innight (Nachtlogistik)

Nacht für Nacht befördert PostLogistics zehntausende von Sendungen. Die führende Schweizer Nachtlogistikerin holt das Transportgut im In- und Ausland zur vereinbarten Zeit ab und liefert es in der gleichen Nacht bis spätestens 7 Uhr beim Empfänger ab.

Swiss-Express «Innight»

Internationale Transporte

Die Schweizerische Post bietet Transporte (Stückgut sowie Teil- und Ganzwagenladungen) und Verzollungsdienstleistungen für folgende Länder an:

  • Frankreich
  • Beneluxstaaten
  • Deutschland
  • Österreich
  • Italien

Weitere Länder auf Anfrage

Internationale Transporte

Internet of Things (IoT)

Internet of Things (IoT) bietet sowohl für Logistikdienstleister wie auch für Versender und Empfänger grosses Potenzial. Mit der Technik können verschiedenste Gegenstände und Geräte (Fahrzeuge, Pakete, Briefkästen usw.) kostengünstig und mit minimalem Energiebedarf mit dem Internet verbunden werden. Dank der anhaltenden Miniaturisierung der Sensoren und deren kostengünstigen Betriebs entstehen ganz neue Geschäftsopportunitäten.

Inventur

Teilprozess der Filial-/ Lagerlogistik. Bezeichnet die physische Aufnahme der Bestände in Stück und/oder Wert an einem Stichtag oder permanent.

J

Just in Time

Von Toyota Anfang der 70er-Jahre entwickeltes Produktions- und Logistiksystem mit dem Ziel, die Lagerbestände auf die von der Durchlaufzeit in der Produktion bestimmte Vorratsmenge zu minimieren.

K

KEP-Dienste

KEP-Dienste (Kurier-/Express- und Paketdienste, manchmal auch Kurier-/Express- und Postdienste) sind Logistik- und Postunternehmen.

Die Abgrenzungskriterien zu anderen Märkten sind u.a. Gewicht und Volumen der Sendungen, die Versandgeschwindigkeit und die angebotenen Dienstleistungen.

Kleinteile

Güter mit eher kleinen Abmessungen, zum Beispiel elektronische Komponenten, Geschenkartikel, Ersatzteile, Kosmetika usw.

Kleinteillager

Lager für Ersatzteile aller Art oder für sehr kleine Produkte (Kleinteile).

Kombiverkehr

Beim Kombiverkehr kombiniert die Schweizerische Post Strassen- und Bahntransport miteinander.

Die Schweizerische Post nutzt wo immer möglich Bahntransporte – zum Beispiel für die eigenen Transporte zwischen den Paketzentren.

Das Angebot eignet sich für Kunden, die regelmässig Container mit Handelswaren, Rohstoffen, Schüttgut oder Gefahrgut transportieren.

Kombiverkehr

Kommissionieren

Kommissionieren ist das Zusammenstellen von bestimmten Artikeln (Teilmenge) aus einem bereitgestellten Sortiment (Gesamtmenge) aufgrund von Aufträgen (Bedarf).

Kommissionierfach (K-Fach)

Lagerfach im Normallager, aus dem die Ware für die Filialen entnommen wird.

Konfektionieren

Bilden von verkaufsfertigen Einheiten. Siehe auch Setbildung.

Konsolidieren

Das Bündeln, oder allgemein das Zusammenfassen, von logistisch zu bearbeitenden Gütern zu grösseren Losen. So hält man Güter am Sendepunkt zurück, es kommen neue hinzu und erst wenn das Los komplett ist, wird es versendet oder transportiert.

Kundencenter

Das Kundencenter bietet Ihnen eine praktische Übersicht über all Ihre favorisierten Onlinedienste, Seiten und Dokumente. Zudem verwalten Sie Ihr Benutzerprofil und Ihre Transaktionen.

Kundencenter

Kundendienst

Für detaillierte Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kundendiensts Post gerne zur Verfügung. Unser Kundendienst nimmt Anliegen telefonisch entgegen.

Telefon: 0848 888 888
Montag–Freitag, 7.30–18.30 Uhr
Samstag, 8–12 Uhr

Kundenprofil

Um die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen, werden von Unternehmen Informationen über die Kunden gesammelt und konsolidiert. Daraus entstehen Kundenprofile, die eine personalisierte Ansprache der Kunden und die Gestaltung von passenden Angeboten ermöglichen.

Siehe auch

CRM

Business Intelligence (BI)

Kurier

Ein Kurier (auch: Kurierbote) holt und überbringt die ihm anvertraute Sendung persönlich, direkt und in einem engen Zeitfenster dem Empfänger. Im Unterschied dazu wird eine Expresssendung nicht beim Absender abgeholt und indirekt (über Sortierzentren) sowie in einem grösseren Zeitfenster zugestellt.

L

Labelling

Das Labelling, auch Etikettierung, meint das Anbringen von Etiketten an Lagerware oder sonstigen Gütern.

Ladehilfsmittel (LHM)

Ladehilfsmittel werden zur Lade- beziehungsweise zur Lagereinheitenbildung eingesetzt.

Hierbei unterscheidet man, in Abhängigkeit ihrer Funktion, Ladehilfsmittel mit:

  • tragender Funktion (z.B. Palette, Werkstückträger),
  • tragender und umschliessender Funktion (z.B. Rollboxen (Gitterboxpalette)), und
  • tragender, umschliessender und abschliessender Funktion (z.B. Container, Tankpalette).
Lagerindex

Der Lagerindexwert setzt den einzelnen Lagermonatsbestand ins Verhältnis zum durchschnittlichen Monatsbestand des Jahres.

Formel:

Lagerbestand Monat * 100 / (f Monatsbestand Jahr) = Lagerindex.

Der Lagerindexwert verdeutlicht, in welchen Monaten die Lagerwerte über dem Durchschnitt liegen.

Lager-Kapitalumschlag

Gibt an, wie oft sich das eingesetzte Kapital umgeschlagen hat.

Formel: Umsatz [Zeitraum] / f Lagerbestand [Zeitraum].

Nicht zu verwechseln mit dem Lagerumschlag! Bei der Berechnung des Lager-Kapitalumschlags wird der Wert des Warenlagers im Einkaufspreis ausgedrückt, weswegen das Ergebnis höher ist als beim Lagerumschlag.

Lagerlogistik

Die Lagerlogistik beschreibt und legt fest,

  • wie der Wareneingang ins Lager,
  • der Warentransport innerhalb des Lagers,
  • die Art der Lagerung im Lager und
  • der Warenausgang aus dem Lager

zu erfolgen haben.

Die Schweizerische Post betreibt Lagerfläche auf 134 000 m2 und übernimmt die Lagerlogistik für Kunden nicht nur teil- oder zeitweise, sondern auch vollständig.

Lagerlogistik

Lagerreichweite

Bestand im Verhältnis zum Umsatz (Plan/Soll).

Lagerrentabilität

Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals.

Formelansatz:

Lagerumschlag × Rohertrag in %.

Wird auch als GMROI bezeichnet.

Lagerverwaltung

Als Lagerverwaltung wird die administrative Verwaltung und Überwachung eines Lagers bezeichnet.

Wichtige Elemente der Lagerverwaltung sind u.a. Lagerplatzverwaltung und Lagerbestandsführung.

Lastwagen

Ein Lastwagen, auch Lastkraftwagen oder Camion, ist ein Kraftfahrzeug mit starrem Rahmen, das vornehmlich zur Beförderung von Gütern oder anderen Lasten eingesetzt wird.

Laufzeiten

Die Transportzeit, die eine Sendung vom Absender zum Empfänger benötigt.

Letter ID

Mit Letter ID haben Kunden auch bei Massenversänden jede einzelne Briefsendung permanent unter Kontrolle. Mit Hilfe eines Datamatrix-Codes können die Sendungen verfolgt und bei Unzustellbarkeit gezielt gesteuert werden. Zudem können Retourendaten in das eigene Kundenverwaltungs-Tool importiert und Kosten für nachgelagerte Prozesse gesenkt werden.

Letter ID

LIFO

Abkürzung für «Last in, first out».

Bewertungsverfahren in Unternehmen:
Lagerbestände, die als Letztes ins Lager aufgenommen werden (Last in), werden annahmegemäss als Erstes wieder entnommen (First out).

Siehe auch FIFO

Login Post Connector

Der Login Post Connector bietet Onlineshoppern ein einziges, vertrauenswürdiges Login für alle angeschlossenen Shops. Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Handynummer sowie alternative Lieferadressen stehen in allen Onlineshops zur Verfügung, wenn der Kunde dies erlaubt. Somit ist das wiederholte erfassen von Daten nicht notwendig.

PickPost

My Post 24

Logistik

Die Logistik befasst sich mit Organisation, Steuerung, Bereitstellung und Optimierung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme entlang der Wertschöpfungskette sowie der Lieferkette. Historisch hat die Logistik ihren Ursprung im Militärwesen.

Logistikzentren

In den Logistikzentren der Post stehen unterschiedliche Lagerstrukturen wie Blocklager, Palettenregale und Kleinteilregale bereit. Egal ob Paletten oder Kleinteile, Gefahrstoffe oder Medizinprodukte, die Post lagert Ihre Produkte nach Ihren Bedürfnissen und wählt die optimale Infrastruktur aus. Auch automatisierte Lager für Paletten und Kleinteile stehen zur Verfügung.

YellowCube

Logistische Einheit
Logistische Kette

Synonym für Supply Chain:

Gesamtprozess des physischen Warenflusses von der Beschaffungs- über die Verteil- bis zur Filiallogistik.

LoRaWAN

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und ist ein offener Low-Power-Funkstandard, der erst vor wenigen Monaten unter anderem von namhaften Firmen wie Cisco und IBM ins Leben gerufen wurde. Die Post prüft den Aufbau eines eigenen flächendeckenden Long-Range-Netzes, um ihre Logistik zu unterstützen und neue kundenfreundliche Services zu realisieren.

LSVA

Die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe ist die in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein erhobene Gebühr für Lastwagen über 3,5 t.

Die Höhe der LSVA ist für in- und ausländische Fahrzeuge gleich und bemisst sich nach:

  • Der Zahl der auf dem Gebiet der Schweiz zurückgelegten Kilometer
  • Dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs
  • Den Emissionen des Fahrzeugs (nach der Emissionsklassifikation der EU)

M

Manuelle Codierung

Sendungen, die in den Paketzentren der Post nicht automatisch codiert werden können (z.B. unleserliche Anschrift oder Sperrgut), müssen von Hand codiert werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als manuelle Codierung.

Manuelle Verarbeitung MAN

Zusatzleistung für Standardpakete, die aufgrund ihrer Grösse, Form oder Verpackung nicht automatisch sortiert werden können.

Manuelle Verarbeitung MAN

Mehrwegtransportbehälter/-verpackung

Ein wiederverwendbares Gebinde, wie z.B. ein Behälter oder eine Palette, das vom Eigentümer (Spediteur, Produzent usw.) für den Transport und die Lagerung von Waren zur Verfügung gestellt wird.

Meine Sendungen

«Meine Sendungen» informiert Postkundinnen und Postkunden über Pakete und eingeschriebene Briefe, die zu ihnen unterwegs sind. Empfänger können so ihre Zustellwünsche angeben oder bequem auf verpasste Zustellversuche reagieren.

Meine Sendungen

Militärsendung

Unter Militärsendungen fallen private Sendungen an Angehörige der Schweizer Armee, private und militärdienstliche Sendungen von Angehörigen der Schweizer Armee sowie Sendungen von Kommandostellen der Schweizer Armee.

Die Schweizerische Post befördert Militärsendungen – auch Feldpost genannt – teils kostenlos.

Militärsendung

MTV-Logistik

MTV = Mehrwegtransportverpackung; umfasst als Grundfunktion die Abholung beim Empfänger, die Pfandabrechnungen bei bepfandeten MTV und die Bereitstellung zur Disposition für den Absender.

Darüber hinaus können weitere Funktionen, wie Qualitätssicherung, Reinigung und Bestandsführung, vereinbart werden. Die Details sind im Regelwerk des Logistikverbunds für MTV festgelegt.

Multi-Channeling

Multi-Channeling ist ein Trend im E-Commerce. Händler geben ihren Kunden hierbei die Möglichkeit, verschiedene On- und Offline-Kanäle für die Informationsbeschaffung, Bestellung, Abholung, Bezahlung, Rückgabe und Rückerstattung von Waren zu nutzen.

Multi-User-Lager

In einem Multi-User-Lager werden Güter verschiedener Unternehmen gelagert. Durch die gemeinsame Nutzung von Fläche, Personal und Geräten entstehen Kostenvorteile.

Die Post bietet mit dem YellowCube in Oftringen ein solches Multi-User-Lager an.

Siehe auch Single-User-Lager

My Post 24

An den My Post 24-Automaten können Kundinnen und Kunden Pakete flexibel versenden und aufgeben – rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche.

Zudem können die My Post 24-Automaten auch als Schliessfach für sich selbst oder für die Weitergabe von Waren an Dritte benutzt werden.

Auch Sperrgut und Swiss-Express «Mond»-Sendungen können an den My Post 24-Automaten aufgegeben und empfangen werden.

My Post 24

N

Nachtsprung

Nachtsprung steht für die Zustellung von Waren nachts direkt in die Verkaufsräume der Kunden.

Dabei herrschen nachts oft die günstigere Verkehrssituation und der Empfänger findet die bestellte Ware bereits bei Arbeitsbeginn am Morgen vor.

O

Onlinedienst

Tool, zum Bezug von Dienstleistung der Post, das den Kunden online zur Verfügung steht.

Outsourcing

Ausgliederung einzelner Funktionen, Aufgaben oder Aufgabenkomplexe eines Unternehmens.

P

Packliste / Packing List

Ein Dokument, das den Inhalt jeder einzelnen Warenlieferung auflistet.

Paketautomat

Siehe auch My Post 24.

Paketetikette

Die Nutzung postkonformer Paketetiketten erleichtern den Versand von Paketen. Die Angaben für die Paketetiketten werden im Onlinedienst «Paketetiketten Inland» durch den Absender eigenständig erfasst, ausgedruckt und auf die Paketsendung geklebt. Die Vorgaben der Post betreffend Schriftart und Gestaltung werden dabei automatisch berücksichtigt. Die Etiketten enthalten Empfänger- und Absenderangaben sowie einen integrierten Barcode.

Paketetiketten Inland

Paketnetzwerk

Das Paketnetzwerk der Post ist Teil ihres Transport- resp. Zustellnetzes. Über das Zustellnetz gelangt eine Sendung vom Absender zum Empfänger. Dabei durchläuft die Sendung mehrere Stationen wie z.B. Annahmestellen, Logistikzentren, Sortieranlagen und Zustellung.

Video «Ein Paket geht auf Reisen»

Paketzentrum

Die Schweizerische Post betreibt für die automatische Verarbeitung von Sendungen drei moderne Paketzentren in Daillens, Härkingen und Frauenfeld. Rund eine halbe Million Pakete werden pro Tag durch die Paketzentren geschleust.

Paketzentrum

Palette

Eine Plattform aus Holz, Metall oder Plastik zur Lagerung und Bewegung (meist durch Gabelstapler) von Gütern.

Palettenlager

Lagerform für grosse und sperrige Güter (Palettengestell, Durchlaufregal oder Hochregal).

Person zur Ware

Kommissionierprinzip, bei dem die Mitarbeitenden die abgerufene Ware aus dem Lager holen.

Siehe auch Ware zur Person

pick@home

pick@home ermöglicht Privatkunden, Retourensendungen oder andere Pakete zu Hause durch den Paketboten abholen zu lassen.

Distanzhändler können pick@home in ihren Bestellprozess integrieren.

pick@home

Picking / Pick-Vorgang

Andere Bezeichnung für Kommissionierung.

PickPost

Ein kostenloser Service der Schweizerischen Post für Versender und deren Kunden, die häufig nicht zu Hause sind, wenn Sendungen geliefert werden.

Empfänger, die sich für PickPost anmelden, können sich Sendungen an eine von über 2400 PickPost-Stellen liefern lassen.

Trifft die Sendung bei der PickPost-Stelle ein, werden Empfänger per SMS und/oder E-Mail informiert. Innerhalb von sieben Tagen können sie die Sendung bei der PickPost-Stelle abholen.

PickPost

PickPost-Stelle

PickPost-Stellen sind Zugangspunkte zur Post mit teils verlängerten Öffnungszeiten. Rund 2400 PickPost-Stellen gibt es in der Schweiz (Alle Poststellen, alle Postagenturen, Bahnhöfe, Tankstellen und weitere Detaillisten wie Lebensmittelgeschäfte, Textilreinigungen oder Bäckereien). Empfänger, die sich für PickPost anmelden, können sich Sendungen an eine PickPost-Stelle liefern lassen.

Post-App

Handy-Applikation (App) der Post, mit der sich Informationen zu Standorten, Öffnungszeiten, Sendungsverfolgung, Preisen oder Kundendienst abrufen lassen.

Weitere Informationen www.post.ch/mobile

PostCom

Die Eidgenössische Postkommision (PostCom) beaufsichtigt den Postmarkt. Sie wacht über die Einhaltung der gesetzlichen Grundversorgungspflicht und deren Qualität im Bereich der Postdienste.

Regulatoren

PostPac Economy

PostPac Economy stellt die Schweizerische Post in der ganzen Schweiz innerhalb von zwei Werktagen (Montag bis Freitag) zu.

PostPac Economy

PostPac Priority

PostPac Priority stellt die Schweizerische Post in der ganzen Schweiz am nächsten Werktag (Montag bis Freitag) zu, bei Geschäftskunden in der Regel schon vor 10 Uhr.

Rund 200 Poststellen nehmen PostPac Priority bis 16 Uhr entgegen.
Bei den übrigen Poststellen gilt Annahmeschluss am Vormittag, spätestens 12 Uhr.

PostPac Priority

PostPac Priority mit Identitätsprüfung oder Vertragsunterzeichnung

Eine Lösung der Schweizerischen Post für den Versand von Waren aller Art, bei denen sich der Käufer bei Übergabe identifizieren und registrieren lassen muss.

Zum Beispiel Mobiltelefone mit Prepaidkarte oder für den Abschluss eines Mobilabonnements.

PostPac Priority mit Identitätsprüfung oder Vertragsunterzeichnung

PostPac Promo

PostPac Promo ist das Angebot der Post für den Massenversand von mindestens 500 gleichen Paketen.

PostPac Promo eignet sich zum Beispiel für den Versand von dreidimensionalen Direct Mailings, Mustersendungen usw.

Postwerkstatt

Die Postwerkstatt besteht aus den Seminaren «Post» und «Post am PC». Beide Seminare richten sich an die Leiter/innen und Mitarbeiter/innen der internen Hauspost, die ihre Betriebsabläufe vereinfachen wollen. Das Seminar «Post» gibt einen umfassenden Überblick über die logistischen Lösungen beim Versand von Briefen und Paketen ins In- und Ausland. Das Seminar «Post am PC» vertieft das Wissen über die Onlinedienste für das Bestellen, Versenden / Transportieren, Empfangen, Kalkulieren und Verfolgen von Sendungen. Jedes Seminar dauert einen Tag.

www.post.ch/postwerkstatt

Predictive analytics

Auch prädiktive Analysen. Mit Predictive Analytics werden Daten aus der Vergangenheit sowie aktuelle Daten analysiert, um Kundenverhalten vorherzusagen sowie damit verbundene Chancen und Risiken zu erkennen.

pro clima

Das « pro clima»-Angebot der Post ermöglicht es, mit dem Postversand zum Umweltschutz beizutragen. Ein geringer Zuschlag beim Verschicken von Paketen, Katalogen, Sperrgut, VinoLog-Sendungen, Stückgut sowie Express- und Kuriersendungen innerhalb der Schweiz erlaubt die Kompensation der CO2-Emissionen, die bei der Beförderung entstehen. Das Resultat: klimaneutrale Sendungen

Q

Quick Response

Quick Response (ähnlich Just in Time) sind Bestellsysteme mit hoher Reaktionsfähigkeit dank artikelgenauer Barcodeauszeichnung.

R

RepairLogistics
RepairLogistics erleichtert den Fachmärkten und dem Fachhandel die Reparaturlogistik. Die Dienstleistung RepairLogistics wird von der IT ServiceHouse AG, einer Tochterfirma der Schweizerischen Post, betreut.
RFID

Abkürzung für Radiofrequenz für Identifikationszwecke.

Nutzung eines Mikrochips (Transponder) zur Datenspeicherung.
Der Chip gibt seine Daten über eine als Antenne wirkende Spule an seine Umgebung ab, in der sie über entsprechende Lesegeräte empfangen werden können.

RFID gilt als sinnvolle Ergänzung zur Barcodetechnik.

RFID-Lesegerät

Wird auch als Abfrageeinheit bezeichnet.

Ein RFID-Lesegerät kommuniziert mittels Radiowellen mit RFID-Tags und leitet die ausgelesene Information digital an angeschlossene Computersysteme weiter.

RFID-Tag

Auch Transponder.

Ein RFID-Tag besteht aus einem Mikrochip und einer Antenne. Auf dem Chip ist ein Code gespeichert, der bestimmte Informationen enthält.

Als Antwort auf ein auslösendes Radiosignal eines Lesegeräts (Interrogator) kann der Transponder selbst Signale senden oder empfangen.
Ein RFID-Tag kann aktiv (mit eigener Energiequelle) oder passiv (ohne eigene Energiequelle) sein.

Roll Cage Sequencing (RCS)

Die Technik des Roll Cage Sequencing steht für eine filialgerechte Beladung jedes einzelnen Ladungsträgers (vornehmlich Rollcontainer), in dem sich die Ware für die einzelnen Verkaufsstellen befindet.

Die Ladungsträger werden mit LKW ausgeliefert. Die Ladungsträger werden dabei so beladen, wie sie in der Filiale abgeladen und aufgeräumt werden.

Ausschlaggebend für Rentabilität und Praktikabilität des RCS ist, dass die Zeitgewinne am Point of Sale die entstandenen Mehrkosten in der vorgelagerten Distribution und der Verwaltung signifikant übersteigen.

Rollboxen

Die Schweizerische Post setzt Rollboxen als Behältnisse für den Transport von Paket- und Expresssendungen ein.

Rückrufkanal
Mit der Dienstleistung Rückrufkanal unterstützt die Schweizerische Post Unternehmen in folgenden Branchen bei der Bewältigung von Rückrufaktionen: Lebensmittel, Textilien, Elektronik, Kosmetik, Möbel und Spielzeug. Konsumenten können die defekten Produkte per Brief, Paket, Sperrgut oder sogar auf Paletten auf einfache Weise und ohne Mehraufwand durch die Schweizerische Post abholen lassen.
Rückwärtslogistik

Rückwärtslogistik gewinnt durch den wachsenden E-Commerce zunehmend an Bedeutung. Wenn ein Kunde bestellte Ware retourniert, muss die Ware zurück zum Händler geschickt, kontrolliert und wieder eingelagert werden. Diesen Prozess bezeichnet man als Rückwärtslogistik.

S

Same day delivery

Von Same day delivery spricht man, wenn bestellte Waren am Tag der Bestellung geliefert werden.

Kurier

SameDay Services

Dank ihren SameDay Services ermöglicht die Schweizerische Post ihren Geschäfts- und Privatkunden die schnelle Lieferung ihrer Ware: Am Vormittag aufgegeben, treffen eilige Sendungen mit SameDay Nachmittag bereits am gleichen Nachmittag oder mit SameDay Abend am gleichen Abend beim Empfänger ein. Und dies entlang der gesamten Schweizer Wirtschaftsachse.

SameDay Services

Samstagzustellung

Die Samstagzustellung (PDF, 145.1 KB) ist eine Zusatzleistung zu den Basisleistungen PostPac Priority bis 30kg. Die Zustellung erfolgt unabhängig vom Aufgabetag am nächsten Samstag (ohne Feiertage) während des Tages.

Samstagzustellung

SCM

Abkürzung für Supply Chain Management.

SecureCube

Ein intelligentes Einzahlungsterminal mit einem automatischen Notenleser. Dieser zählt verschiedene Währungen und prüft Banknoten gleichzeitig auf ihre Echtheit. Darauf folgt die sichere Aufbewahrung der einbezahlten Werte im eingebauten Tresor und die Gutschrift des Betrags auf ein Konto. Um die Wertlogistik kümmert sich die Post-Tochtergesellschaft SecurePost AG, die SecureCube vertreibt.

SecurePost

Ein intelligentes Einzahlungsterminal mit einem automatischen Notenleser. Dieser zählt verschiedene Währungen und prüft Banknoten gleichzeitig auf ihre Echtheit. Darauf folgt die sichere Aufbewahrung der einbezahlten Werte im eingebauten Tresor und die Gutschrift des Betrags auf ein Konto. Um die Wertlogistik kümmert sich die Post-Tochtergesellschaft SecurePost AG, die SecureCube vertreibt.

Sendungsbarcode

Kurier-, Express- und Paketsendungen sind mit einem Barcode versehen.

Er enthält Angaben zum Absender, zum Aufgabeort sowie die Sendungsnummer und dient der Identifikation der Sendung.

Sendungsnummer

18-stellige Nummer unterhalb des Sendungsbarcodes.

Anhand der Sendungsnummer lässt sich der Status einer Sendung im Internet abrufen.

www.post.ch/sendungsverfolgung

Sendungsverfolgung

Anhand der Sendungsnummer im Sendungsbarcode lässt sich der Status einer Sendung online verfolgen:

www.post.ch/sendungen-verfolgen

Setbildung

Als Zusatzleistung (Value-added-Services) übernimmt die Schweizerische Post auch die absatzkanalspezifische Aufbereitung der Ware.

Unter anderem

  • Preisauszeichnen,
  • Setbildung,
  • Verpackungsservice,
  • Qualitätskontrolle,
  • Schrumpfen,
  • Etikettieren,
  • Banderolieren und
  • Zugabe von kundenspezifischen Unterlagen.
Signature

Sendungen mit der Zusatzleistung Signature werden dem Empfänger gegen Unterschrift ausgehändigt.

Die Schweizerische Post haftet für Schäden oder Verlust bis zu CHF 1500.– (Ausnahme: Valoren B gemäss AGB).

Signature

Single-User-Lager

Auch Einzellager genannt. Lagerlösung für einen einzigen Kunden.

Siehe auch Multi-User-Lager.

Sonntagszustellung

Lieferung von Gütern am Sonntag. Die Schweizerische Post testet die Sonntagszustellung ab Oktober 2015 in einem Pilotprojekt mit Nespresso und coop@home. Das Pilotprojekt läuft in Genf, Lausanne, Zürich und Basel.

Sortieranlage

Ist eine Anlage, welche Waren sortiert. Im Fall der Post werden Pakete oder Briefe durch die Sortieranlage nach Gebiet sortiert.

Paketzentrum

Sortierzentrum

Sammelbegriff für Paket- und Briefzentrum.

Vgl. Paketzentrum / Briefzentrum

Spediteur

Dienstleister, der einen Transportservice für Frachtgut anbietet.

Spedition

Das Speditionsgeschäft ist nach dem Gesetz vom Frachtgeschäft zu unterscheiden.

Der Spediteur organisiert den Transport der Sendung, der Frachtführer oder Verfrachter transportiert.

Der Spediteur kann aber auch eigene Transportmittel einsetzen und übernimmt so die Rechte und Pflichten eines Frachtführers.

Sperrgut

Als Sperrgut (PDF, 129.3 KB) gelten Pakete, die die Maximalmasse für Standardpakete überschreiten (Länge grösser als 100 cm oder zwei Dimensionen über 60 cm), oder unverpackte Sendungen bzw. Sendungen mit Anhängeadresse.

Die Höchstmasse für Sperrgut betragen:

  • Länge 250 cm,
  • Gurtmass 400 cm,
  • Gewicht 30 kg
Spezialzustellung

Die Schweizerische Post liefert Sendungen (Pakete und Briefe) auf Wunsch noch vor der ordentlichen Zustellung zu einer eigens definierten Zeit. Dazu vereinbart der Empfänger den Zustelltag und ein halbstündiges Zustellzeitfenster vertraglich mit der Post.

Weitere Informationen unter der Gratisnummer 0800 825 800

Spezialzustellung

Spezialzustellung Juristische Urkunden

Die Spezialzustellung von Juristischen Urkunden ist eine Dienstleistung der Schweizerischen Post für Betreibungsämter und Gerichte. Dabei berücksichtigt die Schweizerische Post die gesetzlichen Vorgaben für die Zustellung von Betreibungs- bzw. Gerichtsurkunden.

Spezialzustellung Juristische Urkunden

SSCC

Serial Shipping Container Code (SSCC).

Mit dem SSCC identifiziert die Schweizerische Post sämtliche Transporteinheiten.

Streamlined Logistics Programm (SLOG)

Die Technik der synchronisierten Logistik leitet sich aus der synchronisierten Produktion ab.

Durch eine Abkehr von Aktionskäufen, d.h. eine Abkehr von grossen Warenkäufen zu günstigeren Konditionen, sollen extreme Spitzen aus der Produktion genommen werden, um diese gleichförmiger und leichter steuerbar zu gestalten.

Damit lassen sich die Plangenauigkeit erhöhen und die Kosten senken. Folglich wird der Aufbau eines abgestimmten und leistungsfähigen Just-in-Time-Belieferungssystems möglich.

Streckengeschäft

Das Streckengeschäft ist eine Art des Handels, bei dem die Ware nicht vom Lieferanten zum Händler gelangt, sondern direkt an den Kunden. In der Logistik bezeichnet das Streckengeschäft deshalb die Direktlieferung von Waren eines Lieferanten an den Endkunden. Der Händler, der die Ware beim Lieferanten erwirbt und an seine Kunden weiterverkauft, hat dabei nie einen physischen Kontakt zur Ware.

Stückgut

Stückgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am Stück transportieren lässt, z.B. Gebinde wie Kisten, beladene Paletten usw.

Die Schweizerische Post betreibt in der Schweiz ein flächendeckendes Transportnetz. Stückgut stellt die Schweizerische Post – mit Ausnahme von Randregionen – am folgendenWerktag zu.

Stückgut

Supply Chain

Wörtlich «Angebotskette».

Umfasst die Wertschöpfungskette von der Einkaufsplanung über die Produktentwicklung, die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment (Kontinuierliche Lagerauffüllung) von Basis- beziehungsweise NOS-Artikeln.

Supply Chain Management

Steht für die ganzheitliche Optimierung der Wertschöpfungskette (Supply Chain) von der Herstellung über die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment (Kontinuierliche Lagerauffüllung) von Basis- beziehungsweise NOS-Artikeln.

Swiss-Express «Innight»

Nacht für Nacht befördert PostLogistics zehntausende von Sendungen. Die führende Schweizer Nachtlogistikerin holt das Transportgut im In- und Ausland zur vereinbarten Zeit ab und liefert es in der gleichen Nacht bis spätestens 7 Uhr beim Empfänger ab.

  • Innight Medica
  • Innight Automotive
  • Innight Spare Parts
  • Innight Shop

Swiss-Express «Innight»

Swiss-Express «Mond»

Mit Swiss-Express «Mond» können Briefe, Pakete oder Sperrgut an jeder Filiale in der Schweiz (ohne Samnaun) und im Fürstentum Liechtenstein bis kurz vor Schalterschluss aufgegeben werden. Die Schweizerische Post stellt Sendungen Swiss-Express «Mond» am Folgetag bis spätestens 9 Uhr zu.

Swiss-Express «Mond»

Swiss-Kurier «Permanent»

Ein Swiss-Kurier «Permanent» ist ein Dauerauftrag, der eine einfache Kurierfahrt von A nach B oder eine weiterreichende Transport- und Logistikaufgabe beinhalten kann. Im Gegensatz zum Swiss-Kurier «Turbo», «Rapid» und «Standard», der bei Bedarf (call and drive) im Internet oder telefonisch bestellt werden kann, hält beim Swiss-Kurier «Permanent» ein Vertrag den Tag, die Zeit und das Volumen der regelmässig wiederkehrenden Kurierfahrten fest.

Swiss-Kurier «Permanent»

T

TechnicalLogistics
Mit der Lösung TechnicalLogistics vereint die Schweizerische Post Lieferung und Installation von Geräten aller Art (z.B. Kühlschrank oder Hometrainer) sowie die Instruktion des Empfängers – dank professionell ausgebildetem Personal, einem spezialisierten Fahrzeugpark und einer Vielfalt an Transporthilfsmitteln.
Teilladungstransporte

Bei Teilladungen werden grosse Sendungen von mehreren Versendern zusammengefasst und direkt zu mehreren Empfängern transportiert.

Teilladungstransporte

Temperaturgeführte Lager

Lagerform, besonders geeignet für temperaturempfindliche Produkte aus der Pharmaindustrie und der Medizin.

ThermoCare Ambient

Die Schweizerische Post bietet ab Januar 2017 eine Lösung für den temperaturgeführten Versand von Arzneimitteln im Paket- und Expresskanal an. Die passive Lösung hält die Richtlinien der Good Distribution Practice (GDP) vollumfänglich ein.

GDP-Vorschriften
ThermoCare Ambient

ThermoCare Cold

ThermoCare Cold ist eine Isolationsverpackung für den Transport von gekühlten Human- und Veterinärarzneimitteln im Temperaturbereich zwischen +2 °C und +8 °C.

ThermoCare Cold erlaubt es, die Kühlkette auch während des Transports aufrechtzuerhalten.

ThermoCare Cold

Tourenplanung

Abstimmung und Definition der Anfahrtsreihenfolge der Abladestellen.

Track & Trace

IT-gestützte Verfolgung der Transportprozesse von der Aufnahme an der Rampe des Herstellers bis zum Ort der Nachfrage.

Auch Sendungsverfolgung genannt.

www.post.ch/sendungsverfolgung

Transport von Gefahrgut

Gefahrgüter sind Stoffe, die eine gefährliche Eigenschaft für Mensch, Tier und Umwelt haben können.

Um eine sichere Beförderung der Gefahrgüter national wie auch international zu gewährleisten, unterliegen diese Transporte strengen Vorschriften. Die Schweizerische Post befördert Gefahrgüter ebenso rasch und sicher wie die übrige Transportfracht gemäss gesetzlichen ADR-Vorschrift. Bis zu den definierten höchstzulässigen Nettomengen können Gefahrgüter auch als Pakete befördert werden. Dabei gelten je nach Gefahrgut spezifische Verpackungsvorgaben.

www.post.ch/gefahrgut

Transporteinheit

Eigenständiges Packstück von zentralen/regionalen Logistikbetrieben, das mit einer individuellen Nummer (Barcode) zur eindeutigen Identifikation versehen wird.

z.B. im Frachtbrief, auf dem Lieferschein oder der Ladeliste.

Transportlogistik

Transportlogistik beschreibt die Versorgung von Unternehmen und Privatpersonen mit Gütern. Transporte von Gütern sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig. Die Transportleistung definiert sich dabei über die zurückzulegende Entfernung, der Transportmenge und der Zeit, die für die Verschiebung der Güter notwendig ist.

U

Umschlaglager

Zwischenlagerplatz für Waren, die entweder in ein anderes Lager transportiert oder ausgeliefert werden sollen.

Umverpackung

Eine zusätzliche Verpackung zur bereits angewendeten Verpackung.

Unfrei

Unfrei Haus bedeutet, dass der Empfänger beim Warenerhalt Frachtkosten bezahlen muss, im Gegensatz zu frei Haus. Meistens sind dies sämtliche anfallenden Versandkosten.

Unfrei Haus ist gleichzusetzen mit dem Incoterm EXW ( ex works, ab Werk).

V

Value Added Services

Zusatzleistungen, die über den Umfang der logistischen Basisservices hinaus gehen und einen Zusatznutzen stiften.

Als VAS gelten z.B. Etikettieren, Preisauszeichnen, Setbildung, Qualitätskontrolle usw.

Zusatzleistungen

Variabilisierung

Bei der Variabilisierung von Kosten geht es darum, fixe Kosten in variable umzuwandeln. Denn je höher der Anteil an Fixkosten an den Gesamtkosten ist, desto weniger flexibel ist ein Unternehmen. Während Fixkosten unabhängig der Produktionsmenge immer gleich bleiben, verändern sich variable Kosten bei sinkenden und steigenden Volumen. Bewirtschaftet ein Unternehmen z.B. ein eigenes Lager, fallen auch bei wenig Betrieb die gleichen Fixkosten für Löhne, Zinsen und Abschreibungen an, wie bei voller Auslastung. Ein Outsourcing bietet die Möglichkeit, diese Kosten zu variabilisieren, weil nur jenes Lagervolumen in Anspruch genommen werden kann, welches zur Zeit wirklich gebraucht wird.

Vermögens- / Anlagegegenstand

Ein Gegenstand, der sich im Inventar eines gegebenen Unternehmens befindet (siehe auch Mehrwegtransportbehälter/-verpackung).

Verpackung

Umhüllung eines Konsum- beziehungsweise Gebrauchsguts, die dazu dient, das Gut zu schützen und transportabel zu machen. Die Verpackung erfüllt darüber hinaus noch eine Marketingfunktion.

Verpackungseinheit
Verpasste Sendungen online steuern

Sendungen, die bei Abwesenheit des Empfängers aufgrund ihrer Grösse oder Zusatzleistung (z.B.  Eigenhändig) nicht in den Brief- oder Ablagekasten gelegt werden können, avisiert die Schweizerische Post mit einer Abholungseinladung. Der Empfänger kann die Post online beauftragen, die Abholfrist zu verlängern, die Sendung ein zweites Mal zuzustellen oder sie an eine andere Adresse weiterzuleiten.

Weitere Services finden Sie auf der Posthomepage: Meine Sendungen verwalten

Versand- und Empfangsservices

Versand- und Empfangsservices ermöglichen einen flexiblen und komfortablen Paketempfang und -versand. Die Post bietet verschiedene Versand- und Empfangsservices wie den My Post 24-Automaten, den Paketabholservice pick@home oder die Lieferung am Abend, am Samstag oder an eine PickPost-Stelle.

Versandart

Waren und Lieferort entsprechender Transportweg (z.B. Strasse, Schiene, Wasser oder Luft) vom Lager zum Käufer.

Versandhandel

Bezeichnung für Distanzhandel.

Verteillogistik

Die Verteillogistik, auch Distribution, ist ein logistisches Glied in der Kette des geschlossenen Warenwirtschaftssystems.

Hierzu gehören:

Verzollung

Die Schweizerische Post ist zugelassener Empfänger und Versender und verzollt Güter direkt in ihren Logistikzentren (nach dem Zollmodell e-dec). Lange Wartezeiten an der Landesgrenze und unnötiger Warenumschlag lassen sich so vermeiden.

www.post.ch/verzollung

Videocodierung

Bei Sendungen, die in den Paketzentren der Post nicht automatisch über den Sendungsbarcode codiert werden können, werden die Adressen am Bildschirm von Mitarbeitenden anhand eines Kamerabilds der Paketoberfläche erfasst.

VinoLog

VinoLog ist die Transportlösung für Händler von Wein oder Spirituosen.

Die Schweizerische Post befördert gute Tropfen in Originalverpackung bis zum Empfänger. Auch grosse palettisierte Weinsendungen.

VinoLog

W

Ware zur Person

Kommissionierprinzip, bei dem die abgerufene Ware automatisch aus dem Lager entnommen und zu den Mitarbeitenden transportiert wird. Das System «Ware zur Person» kommt etwa bei der Logistik-Lösung YellowCube der Schweizerischen Post zur Anwendung.

Siehe auch Person zur Ware

Warehouse / Warehousing

Der Ort, an dem die komplette Bandbreite der Aktivitäten eines Lagerstandorts realisiert wird:

Webservice

Ein Webservice (auch Webdienst) ermöglicht die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation auf Basis von HTTP oder HTTPS über Rechnernetze wie das Internet. Die Post bietet für Geschäftskunden verschiedene Webservices an. Zum Beispiel Webservice «Sendungen verfolgen», Webservice «Barcode» oder Webservice «PickPost und My Post 24». Die Nutzung der Webservices der Post ist kostenlos.

www.post.ch/webservice

WebStamp

Onlinetool der Schweizerischen Post für die Gestaltung persönlicher Briefmarken. Verwendet werden können etwa Firmenlogos, Fotos oder Textbotschaften.

Die eigene Briefmarke kreieren www.post.ch/webstamp

Wechselbehälter

Güterbehälter (Container), der vom Fahrgestell getrennt auf Eisenbahnwagen oder LKWs transportiert und auf Stützen abgestellt werden kann. Dient der Post als Transportmittel zwischen den Paketzentren und den Distributionsbasen.

Paketzentrum

Distributionsbasis

Weiterleitung

Verpasste Sendungen können an eine andere Filiale, eine PickPost-Stelle, einen My Post 24-Automaten oder eine andere Adresse in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein weitergeleitet werden.

Abholungseinladung

Wertschöpfungskette

Siehe Supply Chain.

X

Y

YellowCube

Die Logistiklösung YellowCube der Schweizerischen Post nimmt Distanz- und Onlinehändlern sämtliche logistischen Aufgaben ab: von der Lagerung und Kommissionierung über die Verpackung und den Versand bis zur Verarbeitung der Retouren.

YellowCube

Z

Zeitfensterzustellung

Zustellung in einem vom Empfängerkunden wählbaren Zeitfenster.

Zentrallagerlogistik

Teilprozess der logistischen Kette mit den Funktionen

  • des Wareneingangs,
  • der Lagerung,
  • der Kommissionierung und
  • der Filialverteilung.
Zolllager

Lagerung von unverzollten Waren unter amtlichem Zollverschluss.

Zusatzleistungen

Die Basisleistungen decken zuverlässig die Grundbedürfnisse im Paketversand ab. Darauf baut eine ganze Palette von Zusatzleistungen für Pakete auf, die spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Beispiele für Zusatzleistungen sind «Signature», «Assurance» und «Fragile».

Zusatzleistungen Pakete

Zustell- und Abholservices

Zustell- und Abholservices ermöglichen Empfängerkunden einen flexiblen und komfortablen Paketempfang und -versand. Die Post bietet verschiedene Zustell- und Abholservices wie den My Post 24-Automaten, den Paketabholservice pick@home oder die Lieferung am Abend, am Samstag oder an eine PickPost-Stelle.

Zustellanweisungen

Die Schweizerische Post erbringt auf Wunsch bei der Zustellung von Sendungen verschiedene Zusatzservices (Zustellanweisungen). Diese weichen von der Standardzustellung ab und sind kostenpflichtig.

Zum Beispiel kann der Absender die Schweizerische Post beauftragen,

  • die Sendung telefonisch zu avisieren,
  • sie auf der Etage zuzustellen oder
  • Geräte auszutauschen.

Zustellanweisungen

Zustellermächtigung

Wenn der Empfänger bei der Lieferung nicht zu Hause ist, deponiert die Post mit der Zustellermächtigung Pakete am Wunschort, beispielsweise beim Hauseingang oder auf dem Sitzplatz.

Zweite Zustellung

Für verpasste Sendungen kann eine zweite Zustellung an einem besser passenden Tag bestellt werden.

Abholungseinladung