Das Papier verschwindet, die Paletten bleiben



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Digitalisierung Das Papier verschwindet, die Paletten bleiben

Publiziert am 18.10.2019

Für den Transport von Gütern kommen täglich Tausende von Paletten, Rahmen und Deckel als sogenannte Ladungsträger zum Einsatz. Neu digitalisiert die Post ihr Ladungsträgermanagement und entlastet damit nicht nur Kundinnen und Kunden, sondern auch die Umwelt.

Im letzten Jahr haben Post-Mitarbeitende, Fahrer sowie Kunden manuell auf 40‘000 Papier-Gebindescheinen die Ein- und Ausgänge von Ladungsträgern festgehalten. Der bisherige Prozess war nicht nur sehr aufwendig, sondern in vielen Konstellationen auch nicht durchgängig und daher lückenhaft. Die fehlende Transparenz führte alleine 2018 dazu, dass mehrere Tausend Paletten verschwanden.

Seit August 2019 führt die Post den Bestand elektronisch. Ein erstes sehr positives Zeichen: Seither musste keine einzige Palette neu eingekauft werden.

Übersichtlich, transparent und verfolgbar

Neu erfolgt die Verbuchung der Ladungsträger digital. Statt die Gebindescheine manuell auf Papier auszufüllen, quittieren die Kundinnen und Kunden jetzt auf dem Scanner der Fahrer deren Ein- und Ausgang. Die Post kann dadurch Ladungsträger besser verfolgen und bei Verlusten eindeutig einer Partei zuordnen.

Durch die transaktionsbasierten Verbuchungen kennt die Post auf Knopfdruck die Kontostände aller Beteiligten in Echtzeit. Kunden erhalten regelmässig eine automatische Benachrichtigung über ihr Ladungsträgersaldo per E-Mail.

Erfreulich für Mitarbeitende und Umwelt

Die neue digitale Bewirtschaftung entlastet alle Beteiligten und löst ein für viele Unternehmen mühsames Thema. Mussten bisher verschiedene Beteiligte den physischen Gebindeschein mehrmals in die Hand nehmen, erfolgen heute die Buchungen automatisch.

Die Neuerung schont nicht nur personelle und finanzielle Ressourcen, sondern auch die Umwelt. Durch die bessere Verfolgbarkeit dämmt die Post den Verlust von Ladungsträgern ein und muss nur noch wenige neue einkaufen und dem Kreislauf zuführen. Zudem werden pro Jahr rund 200 Kilo Papier der Gebindescheine eingespart.

Mit der Digitalisierung des Ladungsträgermanagements schliesst die Post eine Lücke, welche Transparenz und Effizienz erhöht und alle Beteiligten sowie die Umwelt entlastet.

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